Österreich fällt beim Ausbau seiner Busflotte mit Elektroantrieb im europäischen Vergleich deutlich zurück, wobei vor allem die hohen Anschaffungskosten und der fehlende Ausbau der Ladeinfrastruktur als Bremsen gelten.

Beim Hochlauf elektrisch betriebener Busse liegt Österreich im EU-Vergleich auf den hinteren Plätzen. Während Länder wie Dänemark ihren Fuhrpark bereits weitgehend auf emissionsarme Antriebe umstellen, tut sich die Alpenrepublik weiterhin schwer. Das Bild zeigt sich sowohl bei Neuzulassungen als auch beim Bestand an Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr.

Als wesentliche Ursache für den schleppenden Ausbau gelten die Kosten: Ein E-Bus kann in der Anschaffung 80 Prozent mehr kosten als ein vergleichbares Dieselfahrzeug, insbesondere wenn zusätzlich Ladeinfrastruktur errichtet werden muss. Zu dieser Einschätzung kommen Analysen, die auf mehreren Berichten aus der Branche sowie auf Angaben von Verkehrsbetrieben basieren.