Sabine Payer Rücktritt: Olympia-Silber und 16 Weltcup-Saisonen
Wien, 16. Juli 2026
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Summary
Die österreichische Snowboarderin Sabine Payer hat nach 16 Saisonen im Weltcup und dem Gewinn der olympischen Silbermedaille in Livigno ihre Karriere beendet. Die 33-Jährige aus Kärnten will sich künftig verstärkt der Nachwuchsarbeit am Trainingszentrum Simonhöhe widmen.
La snowboardista austriaca Sabine Payer ha anunciado su retirada del deporte de élite tras 16 temporadas en la Copa del Mundo y la consecución de la medalla de plata olímpica en Livigno.
La carintia de 33 años, que en la última temporada cerró su carrera con una victoria en la Copa del Mundo en el slalom gigante paralelo celebrado en Krynica, Polonia, justificó su decisión en un comunicado de la Federación Austríaca de Esquí (ÖSV) haciendo referencia a su trayectoria y a su final feliz olímpico. „Die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille waren ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit, in der ich viel erleben durfte“, wurde sie zitiert. La decisión no fue fácil de tomar, „natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber es ist nach 16 Saisonen im Weltcup der richtige Zeitpunkt und fühlt sich auch richtig an“, dijo Payer.
Con ella termina una de las carreras más emblemáticas del snowboard alpino, marcada por numerosos reveses, pero también por éxitos extraordinarios. Payer, con 49 podios en la Copa del Mundo —21 de ellos victorias— y tres medallas en Campeonatos del Mundo, es la atleta austriaca más exitosa en esta disciplina.
Tras su primera victoria en la Copa del Mundo en 2024 en el slalom paralelo de Montafon, aún tenía que llegar su mayor momento deportivo: en sus primeros y únicos Juegos Olímpicos en Livigno, Payer conquistó de forma inesperada la plata en el slalom gigante paralelo, culminando así una larga historia de sufrimiento. Ya en 2018 se había perdido los Juegos de Pyeongchang debido a una complicada fractura del peroné con rotura del ligamento sindesmótico. En los Juegos de 2022 en Pekín, un resultado positivo de test de coronavirus a su llegada le impidió participar; una cuarentena la obligó a ver las competiciones desde casa.
Olympia-Silber als Krönung einer langen Leidensgeschichte
„Es war nicht immer einfach, nach Verletzungen und Rückschlägen wieder in die Spur zu finden, das hat viel Energie gekostet“, dijo Payer en retrospectiva. „Aber der Sport hat mir auch sehr viel zurückgegeben.“ Christian Galler, director deportivo de Snowboard Alpino y Cross en la ÖSV, vio en esta historia un ejemplo para otros: „Mit ihrer Olympiageschichte ist sie auch der beste Beweis dafür, dass es mit harter und konsequenter Arbeit möglich ist, Rückschläge wegzustecken.“
La carrera de Payer comenzó temprano y durante años la llevó a la élite mundial. Cuatro terceros puestos en la Copa del Mundo general son sus mejores resultados en el cómputo global; suma un total de 13 victorias individuales en la Copa del Mundo, a las que se suman los éxitos por equipos con los pequeños globos de cristal en las temporadas 2021/22 —junto a su actual marido Alexander Payer— y 2023/24 con Andreas Prommegger. Cuatro de sus victorias en la Copa del Mundo las celebró en su pista local de Simonhöhe, en Carintia.
En los Campeonatos del Mundo, Payer tuvo que esperar mucho tiempo para conseguir una medalla, hasta que en los campeonatos de 2023 en Bakuriani (Georgia) golpeó por partida doble: bronce en el slalom paralelo y plata con Prommegger en la prueba de equipos mixtos. Dos años después, en los Campeonatos del Mundo de St. Moritz, volvió a ganar el bronce por equipos mixtos con Prommegger, completando así su palmarés mundialista con tres medallas.
Stationen einer Weltcup-Karriere
Mit dem Mixed-Teambewerb greift Payer noch ein sportpolitisches Thema auf. Die Disziplin wird ab 2030 neu ins olympische Programm aufgenommen, was aus ihrer Sicht weitreichende Bedeutung hat. „Das ist für die Sportart von existenzieller Bedeutung und zugleich ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation“, erklärte Payer. Erfreut zeigte sie sich zugleich darüber, dass der Parallelslalom bzw. Parallel-Riesenslalom im Programm der kommenden Spiele erhalten bleibt. Damit bleibt jene Disziplin olympisch, in der sie selbst in Livigno für den größten Erfolg ihrer Karriere gesorgt hatte.
Christian Galler elogió a la atleta saliente en los términos más altos: „Sabine Payer war eine große Stütze unseres Teams und hat sich mehr als ein Jahrzehnt in der absoluten Weltspitze behauptet.“ Der ÖSV verliert damit eine Ausnahmeerscheinung, die zugleich als Identifikationsfigur für den Nachwuchs galt.
Weltmeisterschaften und Team-Erfolge
Zuletzt hatte Payer Anfang März in Krynica mit einem Sieg im Parallel-Riesenslalom noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt – und gleichzeitig den Zeitpunkt für ihren Abschied mitgestaltet. Der Karriereabschluss fällt damit in eine Phase, in der sie sportlich noch einmal an ihre persönliche Bestleistung anknüpfen konnte.
Privat ist Sabine Payer seit Juli 2024 mit ihrem langjährigen Teamkollegen Alexander Payer verheiratet, mit dem sie bereits 2021/22 den kleinen Team-Kristallkugel gewonnen hatte. Das Paar verbindet Sport und Privatleben auf besondere Weise.
Blick nach vorn: Olympia 2030 und Nachwuchsarbeit
Mit dem Rückzug aus dem Wettkampfzirkus will Payer nicht gänzlich aus dem Snowboardsport ausscheiden. Wie sie ankündigte, will sie sich künftig verstärkt in der Nachwuchsarbeit am Trainingszentrum Simonhöhe engagieren und ihre Erfahrungen an kommende Generationen weitergeben.
Aus Sicht des Verbands schließt sich damit der Kreis einer ungewöhnlichen Karriere, die trotz zweier verpasster Olympiateilnahmen mit dem ersehnten Edelmetall ihren krönenden Abschluss fand. „Mit ihrer Olympiageschichte ist sie auch der beste Beweis dafür, dass es mit harter und konsequenter Arbeit möglich ist, Rückschläge wegzustecken“, fasste Galler die Bedeutung Payers für den ÖSV zusammen.
Der Snowboardverband verliert mit Payer eine Athletin, die in über einem Jahrzehnt das Gesicht der alpinen Snowboard-Disziplin in Österreich mitgeprägt hat. Ihre Podestbilanz – 13 Gold, 13 Silber und 11 Bronze im Einzel sowie 8 Gold, 3 Silber und 1 Bronze mit dem Team – macht sie zur Rekordhalterin des Landes in dieser Sportart.
Abschied mit Wehmut und Ausblick
Mit der Entscheidung, den Weltcup nach 16 Saisonen zu verlassen, blickt Payer letztlich auf eine Laufbahn zurück, in der sich Höhen und Tiefen abwechselten – und in der Olympia-Silber in Livigno als letztes großes Kapitel stehen bleibt. Für den ÖSV beginnt damit zugleich die Phase, in der eine neue Generation an der Simonhöhe und darüber hinaus in ihre Fußstapfen treten soll.
Questions & Answers
Wer ist Sabine Payer?
Sabine Payer ist eine 33-jährige Snowboarderin aus Kärnten und gilt als erfolgreichste österreichische Athletin im alpinen Snowboardsport. Sie holte bei den Spielen in Livigno Olympia-Silber im Parallel-Riesenslalom.
Warum tritt Sabine Payer jetzt zurück?
Nach 16 Saisonen im Weltcup und dem Gewinn der Silbermedaille bei ihren ersten und einzigen Olympischen Spielen bezeichnete sie den Zeitpunkt als richtig, wenngleich die Entscheidung auch mit Wehmut verbunden sei.
Welche sportlichen Bilanzen weist Payers Karriere auf?
Payer erreichte im Weltcup 49 Podestplätze und 21 Siege, davon 13 im Einzel, und gewann drei Medaillen bei Weltmeisterschaften sowie zwei kleine Kristallkugeln im Teambewerb.
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